Twister Sit N Go Strategie Tipps

Twister Sit N Gos sind unterhaltsam, schnell und richtig schlagbar

In den letzten paar Tagen habe ich über 100 Twister Sit N Gos gespielt. Als Muster ist das natürlich zu wenig um zu entscheiden, ob ich auf lange Sicht Gewinn mache oder Verlust erleide, aber über die richtige Strategie konnte ich mir schon viele Gedanken machen.    

Dieser Artikel ist eine Anleitung für hobby- und Amateurspieler zum korrekten Angehen der Twisters. Meine Einblicke werden dir bei der Beseitigung von solchen Fehlern helfen, mit denen du zunehmend Geld verlieren würdest. Gleichzeitig wirst du auch lernen, worauf du im Spiel deines Gegners achten musst, und wie du aus seinen Schwachpunkten dein Vorteil ziehst.

Als Erstes kommt eine Übersicht für Leute, die sich mit dem Spiel nicht auskennen. Dann setzen wir mit der Strategie fort, und im Abschluss zeigen wir euch die Speziellen Deals, die SNG Planet Leser Schließen können, wenn sie diese Spiele ausprobieren möchten – 20€ extra Cash auf die 200% Willkommensboni bei der führenden Seite des iPoker Netzwerks – NetBet Poker.

Twister Sit N Gos – Spielübersicht

Die Twisters sind 3-handed Turniere im superturbo Format. Du startest mit 500 Chips, und die Blinds werden alle zwei Minuten erhöht. Ein Spiel dauert im Durchschnitt etwa 10 Minuten, und du kannst für 1$, 2$, 5$ oder 10$ einsteigen. Der Gewinner bekommt den vollen Preispool.

Neu ist aber die zufällige Auswahl des Preispools für jede SNG, was bedeuten kann, das man manchmal sogar für das 1000-fache des Buy-Ins spielt.

Am Anfang eines neuen Spiels kommt zuerst immer ein Glücksradähnliches Rad ins Rollen, und wo der stehen bleib zeigt dir, für wieviel Geld ihr dieses Spiel spielen werdet. Die verschieden Preispools kommen mit verschiedenen Odds, und meistens wirst du nur für das doppelte des Buy-Ins Spielen, mit etwas glück aber auch für das 10-, 20-, 100- oder sogar das 1000-fache deines Einsatzes. Das größte für mich war bisher eine 10-fache, und habe das Spiel auch gewonnen!

Du kannst für jedes Buy-In Limit 6 Spiele gleichzeitig starten, wirst aber bis zum Start die Nahmen deiner Mitspieler nicht zu sehen bekommen. Diese SNGs sind sehr populär, und während dieser mehr als 100 Spiele die ich gespielt habe, hatte ich kaum einen Gegner mehr als zweimal getroffen.

Twister Sit N Gos – Die Strategie

3 Sachen müssen wir mit unserer Strategie abdecken: die schnell steigenden Blinds, die schlechten Spieler, und die Auswirkungen des Preispools auf das Spiel.

Die schnelle Blindstruktur

Diese Spiele sind schnell, hier hast du die Blinds- and Ante-struktur, sie steigen alle 2 Minuten.

10/20
15/30 ante 5
20/40 ante 5
30/60 ante 5
40/80 ante 8
50/100 ante 10
60/120 ante 10
80/160 ante 15

Wenn du auf starke Hände wartest, werden dich die Blinds ganz einfach auffressen, du bezahlst sie nämlich in zwei aus drei Runden.

Das heißt, dass du deine Kriterien für die Auswahl der Starthände deutlich senken musst. Wie du das machst, bestimmen die Tendenzen der aktuellen Gegner und deiner Stackgröße (du musst andere Hände wählen mit 10BB oder weniger, und wieder andere mit 20BB+). Jedes Ass ist ein Monster in ungeraisten Pots, die meisten Könige sind Spielbar und unter den meisten Umständen tun es auch alle Any Two Hände ab einer 9.

Wenn jemand vor dir geraist hat, kannst du schon selektiver handeln, ins Besondere während der ersten 2 Levels. Ich habe schon viele Leute gesehen, die verzweifelt auf Hände gewartet haben, und dabei nur shortstack gegangen sind…um das zu vermeiden, bitte, suche dir Hände, und kämpfe für die Pots schon in der frühen Phasen des Spiels.

Im Heads-up handelt der Small Blind als letztes, und wenn auch Antes im spiel sind, bekommst du mehr als 3:1 für das Ergänzen. Klar kannst du die schlechtesten Hände hier folden, aber in diesem Spiel ist es ein Fehler den Big Blind zu oft freien Lauf zu geben. Wenn du mehr über Situationen mit schnellen Blindstrukturen erfahren möchtest, lese meine Anleitung über die super und hiperturbo SNGsEN

Kleine Stacks:

There are a lot of pot-odds mistakes at the Twister SNG tables. Here is a classic example:

Pot Odds Rechnungsfehler sind keine Seltenheit bei den Twister SNG Tischen. Hier gleich ein Beispiel:

Bei einem effektivem Stack von 8 Big Blinds openraist der BU mit 2BBs, der Small Blind foldet, der Big Blind geht all-in…damit bring er den originalen Raiser am Button zum folden.
Jetzt die Berechnung mit 480 Chips bei auf dem Blindlevel 30/60.

Erster Raise: 120
Blinds + Ante im Pot: 105
Reraise: 415 mehr zu den 65 in den Blinds + die schon gepostete Ante
Alles im Pot: 640
Alles für den Call: 355 (Der Button hat seine Ante schon preflop bezahlt)

Wir bekommen Odds über 1,8:1, was eine 39% Chance, und somit einen mathematisch korrekten Call bedeutet. Wenn du daran denkst, wie weit die Range des Big Blinds sein kann, mit der er reraist, die 39% sind meistens mehr als genug. Zum Beispiel: sogar K7s hat 40% Equity gegen eine Range mit allen Ax Händen, anderen High-Card Combos und allen Paaren.

Du kannst zwar ein Gefühl des vorsichtig seins haben, aber diese Folds kosten dir mit der Zeit Geld. Wenn du die nötigen Odds zum Call hast, musst du auch callen können.

Natürlich musst du mit dieser Art Spots auch schon vor dem Spiel rechnen können. All-ins mit 10BB oder weniger lassen sich gut ins Spiel einbauen, und viele Gegner, die dich sonst in Coinflip Situationen gedrängt hätten, werden dadurch folden. Wenn du von jemandem weißt, dass er gegen dich Resteal zu spielen versucht, kannst du oft Spots finden, wo du ihn dann mit einer relativ starken Hand dazu ermutigst. Um mehr über dieses Konzept und über die Nachteile des Raise/Folds unter 10BB zu erfahren, studiere unseren Artikel für die Einführung in die Push/Fold Strategie.

Verrückte Gegner:

Die Gegner kann man in drei Kategorien unterteilen. Es gibt den aggressiven Typ, der viel pusht und fast immer erhöht (bei intelligenter Anwendung eigentlich eine großartige Strategie). Viele Spieler hingegen sind zu passiv, callen und ergänzen aus den Blinds zu viel, und checken sogar dann den Flop, wenn sie was getroffen haben. Die dritte Kategorie bilden die wenigen, talentierteren Spieler, die sich Pots holen, aggressiv gegen schwache/passivere Gegner vorgehen und korrekt pushen.

Die Push-freudigen: Ein preflop all-in kann zwar auch ein Monster sein (so spielt man die eben), aber zu viel davon kann auch heißen, dass er nur die Angst seiner Gegner vor dem Rausfallen ausnutzen möchte. Ich empfehle hier ein wenig mit dem Oddskalkulator rumzuspielen. Beginne mit einer 50% All-in Range, und schau dir an, mit welchem Händen du positive Erwartungen mit einem Call hättest. Vergiss nicht, dass die Blinds dabei als ein natürliches Overlay funktionieren.

Die Aggressiven: Leute die fast alle Hände raisen gewinnen viele Chips gegen die passiven Gegner. Die geben sich aber auch als Zielscheibe für Resteals frei, was sehr profitable sein kann. Das schlimmste, was du mit den nicht zu guten Händen tun kannst, ist callen. Du wirst die meisten Hände verlieren, und wirst auch höchst wahrscheinlich am Flop mit einem Bet konfrontiert werden. Mit einem Monster natürlich kannst du sehr profitable callen und slowplay spielen!

Die Passiven: Meine Twisters-erfahrungen haben mir gezeigt, das die meisten Gegner zu passiv sind. Sie folden zu viel, callen wenn sie nicht callen sollten, spielen zu oft Raise/Fold, und haben im Allgemeinen  eine schlechte Auffassung über die relativen Handstärken in diesem Spiel. Wenn du jemanden findest, der auf kleinere Raises foldet, dann Spiele auch so gegen ihn so lange, bis er anders reagiert. Alle müssen manchmal ihre Plays und Folds ausgleichen. Wenn du zu schnell shortstack gehst, bis du vielleicht ohne es zu wissen teil dieser Kategorie. Ich rate euch in dieser Hinsicht je früher mit Any Two in den Krieg zu ziehen, noch bevor ihr zu short werdet, um die Gegner zum folden zu bringen. Wenn du der Raiser bist, umso besser.

Wie der Preispool die Twister Sit N Go Strategie beeinflusst

Seien wir ehrlich, viele Spieler, die viel Spaß mit dieses Spiel haben, sind nicht allzu traurig, dass sie meistens nur für $2 oder $4 pokern. Wenn es nämlich plötzlich um eine Größere Summen geht, zittern den Small Stakes Spielern schnell die Knie. Das macht ihr Spiel krampfhaft passiv.

Ich hatte noch keine 100$ oder 1000$ im Preispool, dieser Gedanke kommt eher vom Spielen der größeren Step Sit and Gos.

Ich habe die Erwartung, dass die größeren Preise die Spieler, die an die kleinsten Spiele gewöhnt sind, stark beeinflussen. Sie möchten keine Fehler machen, aber während sie genau das anstreben, werden sie noch mehr Fehler machen. Der wahrscheinlichste Fehler ist zu passives, oder zu tightes Spielen. Ich werde die Twisters weiterspielen, um meine Theorie zu beweisen, aber wenn du die Chance hast für einen 1000$+ Preispool zu spielen, raisen und contibeten sollte schon mal die beste Strategie sein.

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