SNG Satellites – Das SAGE Poker System für das Spiel in Heads-Up Satellites?

In Diesem Artikel Behandeln Wir Das S.A.G.E Poker System,
Und Fragen Wir Uns, Ob Es Für Online SNG Satellite-Qualifikationsturniere Geeignet Ist

Das Sit and Go Endgame System (SAGE) ist ein System der Entscheidungsfindung im Heads-Up bei Sit and Gos und gleichzeitig hohen Blinds. Das System selbst ist relativ einfach. Es werden lediglich die Startkarten in einen Powerranking mit der Größe des Verhältnisses Shortstack/Big Blind verglichen. SAGE funktioniert am besten, wenn die Stacks weniger als 10 Big Blinds groß sind.

Der Vorteil des SAGE-Systems besteht in seiner Einfachheit. Es gibt nur 2 wichtige Faktoren und beide können sehr leicht berechnet werden. Auch eine einfache Tabelle hilft Ihnen dabei zu entscheiden, wie Sie agieren sollten. Diese beide Faktoren sind ‘PI’ , das für den Power Index Ihrer jeweiligen Karten steht und ‘R’ , welches das Verhältnis des niedrigsten Stacks zum Big Blind darstellt. Für jedes ‘R’ werden Zahlen anhand des PI zugeordnet. Dies hilft einem zu entscheiden, wann man im Small Blind All-In gehen bzw. im Big Blind ein All-In des Gegners mitgehen sollte.

Man kann den PI folgendermaßen berechnen: Allen Karten wird eine Power Nummer zugeordnet: Ace= 15 / King = 13 / Queen = 12 / Jack = 11 und alle niedrigeren Karten laut ihrem Wert. Um PI zu berechnen, müssen Sie zuerst den Wert der höchsten Karte verdoppeln und danach wird der Wert der niedrigeren Karte hinzugezählt. Zum Beispiel würde der Wert von Q8 (12*2)+8 = 32 ausmachen.

Für ein Paar sollten Sie nochmal 22 und für suited Karten nochmal 2 addieren. So wird der höchste PI für Ace-Ace (15*2) + (15+22) = 67 und der niedrigste PI für 3-2 Off-Suit (3*2) +2 = 8 sein.

R

Push from SB
Call From BB
7
PI 26
PI 30
6
PI 25
PI 29
5
PI 24
PI 28
4
PI 23
PI 26
3
PI 22
PI 24
2
PI 21
PI 17
1
PI 17
ANY*

Anhand dieser Tabelle können Sie leicht feststellen, wann Sie mit welchem PI-Wert anhand des Werts von ‘R’ pushen oder mitgehen sollten. Dieses einfache System ermöglicht es Ihnen, mathematisch nicht ausgespielt werden zu können. Sie verschaffen sich also durch dieses System einen großen Vorteil. Trotzdem gibt aber es einen Unterschied zwischen einem ‘optimalen Spiel’ und einem Spiel, das mathematisch nicht ausgenutzt werden kann. Die Hauptfrage ist hier, wie wir unser Spiel an individuelle Gegner anpassen können.

Wenn ein Gegner etwas looser spielt als das SAGE logisch vorgibt, sollten wir unbedingt weiter anhand der oben erwähnten Regeln agieren. Unsere optimale Strategie ist hier mit der ausnutzbaren Strategie gleichzusetzen.

Sollte ein Spieler aber tighter spielen, sollten wir selbst mit einer etwas größeren Handrange pushen und ein bisschen tighter callen. Haben wir einen tighten Gegner folgt daraus logischerweise, dass wir viel öfter die Blinds klauen können wenn wir im SB All-In pushen…Es wird uns für die wenigen ‘zu tight’ gefoldeten Blinds großzügig entschädigen, in denen wir wissen, dass unser Gegner eine gute Hand hält.

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Sit and Go Sage System

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